Schreinermeister Thomas Rost

Thomas Rost

Erfahrung seit 1987

1987 - 1990 Ausbildung bei Schreinerei Winkler

Während meiner Ausbildung wurde ich vom ersten Tag an als vollwertiger Arbeiter eingesetzt. So lernte ich sehr schnell alles was ein Schreiner können muss. Neben Möbeln wurden auch Haustüren, Fenster, Zimmertüren, Holzdecken und Fußböden gefertigt. Dabei merkte ich sehr schnell, dass Möbel das Einzige sind, was mich wirklich interessiert. So kam es, dass mein Gesellenstück ein wunderschöner Schreibtisch war, der mit Note 1 bewertet wurde.

1990 - 1991 Montageschreiner für ein großes Möbelhaus

Nach der Ausbildung bekam ich ein Angebot, das ich nicht ausschlagen konnte. Damals verdiente man als Schreiner nicht gerade üppig, doch als Montageschreiner wars ganz gut. Anfangs noch als zweiter Mann eingesetzt, merkte mein Chef sehr schnell, dass ich zu mehr Verantwortung fähig bin. So kam es, dass ich schon nach vier Wochen plötzlich erster Mann war und einen Helfer führen durfte, der 26 Jahre älter war als ich. Als Jungspund (ich sah noch aus wie ein Kind) führte ich einen erwachsenen Mann, der voll im Leben stand.

Anfangs durfe ich Möbel montieren, die keine allzu große Herausforderung darstellten, doch auch das sollte sich schnell ändern. Jetzt waren es zum Teil sehr hochwertige Einbauküchen, von denen ich pro Tag eine zu montieren hatte.

Es war kein typischer Schreinerjob, doch für meinen späteren Wertegang habe ich sehr viel gelernt.

1991 - 1994 Zurück im Schreinerleben

Nach einem Jahr als Montageschreiner hatte ich so ziemlich alles gelernt, was es zu lernen gab. Also wieder zurück zum ehrenwerten Schreinerberuf. Beim Wechsel hatte ich jedoch einen Fehler gemacht, denn ich war wieder in einer Schreinerei gelandet, die meinem Lieblingsthema, nämlich der Fertigung von hochwertigen, individuellen Möbeln zu wenig Beachtung schenkte. Ich liebe Möbel und ich liebe schönes Design.

1994 - 1995 Bundeswehr bzw. Schreiner bei der Bundeswehr

Damals noch Pflicht und für mich auch eine Flucht aus einer ungeliebten Tätigkeit. Wie es der Zufall will, war ich nach der Grundausbildung Schreiner für die Bundeswehr. Ich hatte meine eigene Werkstatt und da die anderen Schreiner keine Führung übernehmen wollten, war ich der Chef. Es war eine schöne Zeit.

1995 - 1997 Endlich Möbelschreiner für hochwertige Innenausbauten

Meine Zeit bei Willner & Kistner war eine der schönsten in meiner beruflichen Laufbahn. Endlich durfte ich sehr hochwertige Möbel bauen. Ein Millionenschwerer Kunde hatte den Ausbau seines gesamten Hauses beauftragt. Es wurden über 700.000 DM alleine an Materialkosten verbaut. 6 – 8 Schreiner arbeiteten ein ganzes Jahr für diesen einen Kunden. Hochwertigste Materialien, hochwertigste Raumgestaltung. Es war ein Traum das fertig ausgebaute Haus zu sehen. Einige weitere Kunden bestellten ebenfalls sehr hochwertige Möbel und ich war verliebt in jedes einzelne Stück. Viele von mir gebaute Möbel hätte ich am liebsten selbst behalten, doch den glücklichen Kunden zu sehen war auch eine schöne Belohnung.

1997 - 1998 Erste Gedanken an den Meisterbrief

Hätte nicht damals die Fränkische Landeszeitung geschrieben, dass der Meisterbrief 70.000 – 90.000 DM inkl. Lohnausfall und Nebenkosten kostet, hätte ich schon damals meinen Meister gemacht. Doch woher nehme ich das viele Geld und kommt es jemals zurück? Mein damaliger Chef fragte mich, was ich denn machen wolle, wenn ich Meister bin? In meiner Vorstellung war es schön, selbst die Kunden zu beraten und selbst kreativ zu sein. So kam es, dass er mich ins zur Schreinerei gehörige Küchenstudio übernahm.

Als ich Jahre vorher über 200 Küchen montierte, wusste ich noch nicht, dass mir diese Erfahrung Türen öffnet. Jetzt durfte ich selbst sehr hochwertige Küchen planen und verkaufen. Es waren ähnlich wohlhabende Kunden wie sie auch die Schreinerei hatte, denn beide gehörten zusammen. Zwischen den zuvor gekannten Küchen und den Küchen aus diesem Küchenstudio lagen Welten. Nicht nur, dass die Qualität sehr hoch war, es war die gesamte Gestaltung, die viele Zeit, die sich für jeden einzelnen Kunden genommen wurde, die Montage, die penibelst genau ausgeführt wurde. Eine Küche, die sonst in einem Tag montiert war, dauerte drei Tage Montagezeit. Jedes noch so kleine Detail war wichtig und die Küchen standen wie eine eins.

So war der Meisterbrief vorerst vergessen, denn ich liebte den Umgang mit Menschen und durfte für Sie meine Kreativität auf hohem Niveau ausleben.

1998 - 2006 Weitere Jahre als Einrichtungsberater

So schön wie es auch war, hochwertige Küchen zu verkaufen, war es noch nicht ganz das was ich wollte, denn meine Liebe gilt den Möbeln. So fand ich eine neue Stelle als Einrichtungsberater in einem großen Möbelhaus. Jetzt war ich voll in meinem Element. Während ich in dem sehr kleinen Küchenstudio fast vor Einsamkeit gestoben wäre, hatte ich plötzlich viele Menschen um mich. Zwar waren viele Möbel bei weitem nicht so hochwertig, wie es mir lieb war, doch der Umgang mit Menschen war es was ich wollte und was mir Spaß macht. Und da ich den Unterschied zwischen billig und hochwertig gut kenne, konnte ich auch leicht von Qualität überzeugen. Leider ist es so, dass der Laie oft den Unterschied nicht merkt. Selbst günstige Möbel sehen auf den ersten Blick recht gut aus, doch dann muss der Kunde mit dem leben was er gekauft hat. So waren mir die meisten Kunden dankbar, dass ich sie zur richtigen Entscheidung führen konnte.

Es war eine schöne Zeit, doch der Meisterbrief war nicht vergessen. Meister sein, mein eigener Chef sein, das wär schon was! Ich will kreativ sein und stets weiter wachsen. Stillstand bringt mich um, also auf zum nächsten Schritt.

2006 - 2007 Meisterschule

Meisterbrief-Thomas-Rost


Ein 10 Jahre alter Traum wird wahr

 

Trotz der hohen Kosten hat mich dieser Traum niemals losgelassen. Jetzt bin ich Meister und darf offiziell mein eigenes Unternehmen führen.

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2007 Start in die Selbständigkeit

2007 bis heute - pyra-designmoebel.de

Schräge Möbel Pyramide MeisterstückMein Meisterstück, die Pyramide war der Namensgeber fürs Unternehmen. Heute sind die Pyramiden Synonym für schräge Möbel, denn Schrägen sind der eigentliche Grund, warum mich Pyramiden faszinieren. Gerne wollte ich diese Pyramiden zu meinem Hauptgeschäft machen, doch wer sucht bei Google nach Pyramiden als Möbelstück. Genaugenommen sind diese Pyramiden eine Mischung aus Kunstwerk, Deko und Möbelstück. Wer sie gesehen hat ist meist begeistert, doch wer sie haben will braucht etwas mehr als nur Kleingeld.

Meine Vorliebe für schräge Möbel ist geblieben. So kam es, dass Möbel für Dachschrägen sehr schnell zu meinem Spezialgebiet wurden.

Ich liebe alles was schräg ist, denn darin steckt die Herausforderung die mir am meisten Spaß bereitet. Vielleicht liegt es auch an den glücklichen Gesichtern der Kunden, weil ich für Sie ein echtes Problem löse. Wer schon mal versucht hat, im Möbelhaus die passenden Möbel zu finden, weiß wovon ich spreche. Leider ist es trotzdem so, dass viele sich zuerst auf einen Kompromiss einlassen und dann erst später merken, dass es so nichts ist. So mancher Euro könnte gespart werden, wenn sofort in eine vernünftige Lösung investiert wird.

2008 nachgereicht > Meisterpreis der bayerischen Staatsregierung

Meisterpreis-Thomas-Rost


Hierauf bin ich besonders stolz, denn der Meisterpreis wird nur an die 20% der besten eines Jahrganges verliehen.

September 2015 > Dachzimmer einrichten wird zur Positionierung

Aus der Erkenntnis, dass Dachzimmer einrichten bereits seit Jahren mein Hauptgeschäft ist, das mir auch am meisten Spaß macht, und ich Sie damit am meisten glücklich machen kann, entstand die neue Positionierung.

Jedes Dachzimmer birgt eine eigene Herausforderung, aber auch eine eigene Chance. Der Unterschied zwischen einer provisorischen Lösung aus dem Möbelhaus und speziell für Sie geplanten Möbeln ist oft so immens, dass mache Kunden sich hinterher fragen, wie sie die Jahre vorher in ihrem Provisorium leben konnten. Oft komme ich in Räume, die kaum Bewegungsfreiheit bieten, weil z.B. ein Sideboard notdürftig in den Kniestock geschoben wurde und somit den Platz versperrt der eigentlich zum Wohnen da ist. Der wirklich wertvolle Platz bleibt ungenutzt, weil es dafür keine Lösung gab.

Wenn Sie selbst so leben, können Sie verstehen, was ich damit meine. Stellen Sie sich vor, ab heute verschmelzen Ihre Dachzimmermöbel mit dem Raum. Es werden Flächen genutzt, deren Nutzung zuvor unmöglich war. Sie haben plötzlich mehr Stauraum und gleichzeitig auch mehr Lebensraum. Klingt im ersten Moment vielleicht unmöglich, doch genau so war es bei bisherigen Projekten und genau so könnten auch Sie leben.